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Erfreuliche Geschäftsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE im 3. Quartal 2015

Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ verzeichnete im 3. Quartal 2015 eine erfreuliche Geschäftsentwicklung.

  • Der Umsatz betrug im 3. Quartal 2015 1.583,5 MEUR und lag damit um 8,2% über dem Wert des Vorjahresquartals (Q3 2014: 1.463,5 MEUR), wobei alle vier Geschäftsbereiche Umsatzzuwächse verzeichneten. In den ersten drei Quartalen 2015 stieg der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE im Jahresvergleich um 11,3% auf 4.589,1 MEUR an (Q1-Q3 2014: 4.122,9 MEUR).
  • Im 3. Quartal 2015 erreichte der Auftragseingang 1.187,6 MEUR und lag damit deutlich unter dem hohen Vorjahresvergleichswert (-25,4% versus Q3 2014: 1.591,5 MEUR), der einige Großaufträge in den Geschäftsbereichen PULP & PAPER und METALS enthielt. Im Zusammenhang mit dem Rückgang des Auftragseingangs ist anzumerken, dass der im Juli 2015 an ANDRITZ erteilte Großauftrag von Fibria zur Lieferung von Ausrüstungen für ein neues Zellstoffwerk in Brasilien im 4. Quartal 2015 gebucht wurde; der übliche Auftragswert vergleichbarer Projekte beträgt rund 600 MEUR. In den ersten drei Quartalen 2015 lag der Auftragseingang mit 3.767,6 MEUR um 17,6% unter dem hohen Vorjahresvergleichswert (Q1-Q3 2014: 4.571,6 MEUR).
  • Erfreulich entwickelte sich das Ergebnis der ANDRITZ-GRUPPE: Das EBITA betrug im 3. Quartal 2015 110,1 MEUR und lag damit um 9,0% über dem Vorjahresvergleichswert (3. Quartal 2014: 101,0 MEUR), die EBITA-Marge erreichte 7,0% (Q3 2014: 6,9%). Wie Ende August dieses Jahres angekündigt, wurden im Berichtsquartal rund 55 MEUR an finanziellen Vorsorgen für die Optimierung der Wertschöpfungskette bei Schuler gebucht, denen projektbedingte Einmalverbesserungen von rund 30 MEUR im Geschäftsbereich PULP & PAPER gegenüberstehen. Bereinigt um diese Sondereffekte betrugen das EBITA der Gruppe im 3. Quartal 2015 135,1 MEUR und die EBITA-Marge 8,5%. Auch in den ersten drei Quartalen 2015 stieg das Ergebnis deutlich an: Das EBITA lag mit 295,0 MEUR um 25,9% über dem Vorjahresvergleichswert (Q1-Q3 2014: 234,4 MEUR), die EBITA-Marge betrug 6,4% (Q1-Q3 2014: 5,7%). Ohne die im 3. Quartal 2015 verbuchten Sondereffekte erhöhte sich das EBITA auf 320,0 MEUR und die EBITA-Marge auf 7,0%.
  • Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) betrug in den ersten drei Quartalen 2015 181,3 MEUR (Q1-Q3 2014: 123,6 MEUR).

Auf Basis dieser Geschäftsentwicklung, der Projektaktivität in den ANDRITZ-Geschäftsbereichen und des Auftragsstands per Ende September 2015 rechnet ANDRITZ für das Geschäftsjahr 2015 aus heutiger Sicht im Vergleich zum Vorjahr mit einer Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses. Sollte sich allerdings die sich abzeichnende Wirtschaftsschwäche in den aufstrebenden Ländern (vor allem China) in den kommenden Monaten weiter verschärfen bzw. sich die globale Wirtschaft stärker eintrüben, ist mit möglichen negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung von ANDRITZ zu rechnen.

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Die ANDRITZ-GRUPPE
ANDRITZ ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Anlagen, Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke, die Zellstoff- und Papierindustrie, die Metall verarbeitende Industrie und Stahlindustrie sowie die kommunale und industrielle Fest-Flüssig-Trennung. Der Hauptsitz des börsennotierten Technologiekonzerns, der weltweit knapp 25.000 Mitarbeiter beschäftigt, befindet sich in Graz, Österreich. ANDRITZ betreibt mehr als 250 Standorte weltweit.

Geschäfts- und Finanzberichte
Geschäfts- und Finanzberichte der ANDRITZ-GRUPPE sind unter www.andritz.com als PDF verfügbar. Kostenlose Druckexemplare können unter investors@andritz.com angefordert werden.

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Michael Buchbauer
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