1852 als kleine Eisengießerei in Graz gegründet, hat sich ANDRITZ in den letzten Jahrzehnten zu einem globalen Technologiekonzern mit rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit entwickelt. Mit dem Börsengang vor 25 Jahren unternahm das Unternehmen einen entscheidenden Schritt in seiner Entwicklung: Der Börsengang legte den Grundstein für eine Phase nachhaltiger internationaler Expansion und eine der erfolgreichsten Wachstumsphasen in der 174-jährigen Unternehmensgeschichte.
Dabei erfolgte der Schritt auf das Wiener Börsenparkett am 25. Juni 2001 in einem herausfordernden Marktumfeld: geprägt von den Folgen des Platzens der Dotcom-Blase und hoher Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten, musste der IPO zunächst verschoben werden. Die erfolgreiche Platzierung schuf jedoch die Grundlage für die internationale Expansion von ANDRITZ und machte aus dem „Lizenznehmer anderer Maschinenhersteller“ einen diversifizierten, globalen Technologielieferanten und eröffnete dem Unternehmen neue strategische Investitionsmöglichkeiten.
Akquisitionen mit Fokus auf Service, Digitalisierung und Dekarbonisierung
Ausgehend vom IPO wurde die internationale Marktposition durch strategische und gezielte Akquisitionen zunehmend ausgebaut: Seit 2001 hat ANDRITZ rund 95 Unternehmen übernommen und erfolgreich in die Gruppe integriert. Das Ziel war die Komplettierung des Produktportfolios in den bestehenden Märkten. Die gegenwärtigen Schwerpunkte dabei liegen auf Kundenservice, Digitalisierung und Dekarbonisierung.
Starke Kennzahlen: Mitarbeiteranzahl versiebenfacht – Umsatz verachtfacht
Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Kennzahlen wider: Seit dem Börsengang hat ANDRITZ die Zahl seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versiebenfacht (auf 30.000), seinen Umsatz verachtfacht (von 1 Mrd. Euro auf fast 8 Mrd. Euro), sein Ergebnis versechzehnfacht (Reported EBITA auf rund 700 Mio. Euro) und seine globale Präsenz auf 80 Länder ausgeweitet.
Seit dem IPO verzeichnete die ANDRITZ-Aktie insgesamt eine Kurssteigerung von rund 2.900 Prozent und erreichte im Jubiläumsjahr 2026 ihr Allzeithoch. Einschließlich der ausgeschütteten Dividenden von insgesamt 210,80 EUR je Aktie ergibt sich ein Total Shareholder Return von rund 6.200 Prozent.
„Der Börsengang 2001 war aus heutiger Sicht ein voller Erfolg. Ein Erfolg, von dem alle Stakeholder profitiert haben – die Aktionäre, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und die Kunden. Es war ein entscheidender Schritt, mit dem wir ein Modell für konsistentes, intern finanziertes und profitables Wachstum aufbauen und die Transformation von ANDRITZ zum globalen Technologiekonzern vorantreiben konnten. Hierfür hat uns der Börsenplatz Wien die perfekte Plattform gegeben. Mein aufrichtiger Dank gilt unseren Kunden, Mitarbeitern und Investoren für ihr Vertrauen, ihr Engagement und ihren Beitrag zu dieser Erfolgsgeschichte“, sagt CEO Dr. Joachim Schönbeck anlässlich 25 Jahre ANDRITZ an der Wiener Börse.
Breite Aufstellung – Robustes Geschäftsmodell: „Der Fels in der Brandung“
Heute zählt das Unternehmen in allen vier seiner Geschäftsbereiche – Hydropower, Pulp & Paper, Metals sowie Environment & Energy – zu den weltweit führenden Anbietern.
Die breite Aufstellung, gekoppelt mit globaler Präsenz und regionaler Wertschöpfung, schafft die Grundlage für ein robustes Geschäftsmodell. Vor 25 Jahren wurde ANDRITZ beim Börsengang als „The rock within the surf“ (Der Fels in der Brandung) bezeichnet. In den vergangenen 25 Jahren hat das Unternehmen dieses Versprechen eingelöst. Mit einem Auftragsbestand auf Rekordniveau und einer starken globalen Präsenz ist ANDRITZ gut positioniert, um auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld erfolgreich zu bleiben.
„Wir blicken positiv in die Zukunft und sind gut positioniert. ANDRITZ arbeitet an den relevanten Themen unserer Zeit: Steigende Stromnachfrage (Elektrifizierung), erneuerbare Energie, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung. Hier werden wir mit innovativen Lösungen und verlässlichem Kundenservice unseren Kunden auch weiterhin engagiert zur Seite stehen.“, so Schönbeck abschließend.
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